Einsatzkräfte simulieren Einsatzlagen unter realen Bedingungen

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Am Samstag, den 07.03.2026 führten alle Fachbereiche im Rahmen einer mehrstündigen Ausbildung den 24. Ausbildungstag durch.

Beübt wurden zahlreiche, reale Einsatzübungen mit Unterstützung des Rettungsdienstes, um im Ernstfall Menschen in Not schnell und reibungslos helfen zu können.
Die jungen Atemschutzgeräteträger, die Führung und auch die erfahrenen Kräfte sollten so in mehreren Einsatzsituationen bestmöglich unter realen Bedingungen für den Ernstfall vorbereitet werden.

Die erste Übung führte zu einer hilflosen Person in Hohenschwärz. Der durch die Leitstelle zuerst alarmierte Rettungswagen bestätigte den Brand einer landwirtschaftlichen Scheune im Ortskern von Hohenschwärz.
Mehrere Atemschutztrupps leiteten eine sofortige Menschenrettung ein, da sich eine unklare Anzahl an Kindern in der Scheune befand.
Ein simulierter technischer Defekt der Fahrzeugpumpe des Löschgruppenfahrzeuges machte den Aufbau einer Löschwasserversorgung mit dem Gerätewagen und dem Rollcontainer TS nötig.
Der Einsatzleiter Rettungsdienst koordinierte die Übergabe der geretteten Personen an die Rettungswägen.

Alle Beteiligten nahmen an einer ausführlichen Nachbesprechung teil und stärkten sich mit Kaffee und Gebäck.

Während der Aufräumarbeiten ereilte uns eine Alarmierung durch die Übungsleitstelle.
Alle Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst rückten nach Walkersbrunn aus. Dort gab es eine starke Rauchentwicklung und Hilferufe aus der Lagerhalle eines Unternehmens.
Eine Maschine war in Brand geraden und das Feuer breitete sich auf zwei Etagen aus.
Die Feuerwehren führten mit zahlreichen Atemschutztrupps einen massiven Innenangriff durch.
Alle Verletzten, die sehr realistisch geschminkt waren, übergaben wir an einer Verletztensammelstelle dem Rettungsdienst.
Dieser versorgte sie und brachte sie in ein simuliertes Krankenhaus.

Nach Aufrüsten der Einsatzbereitschaft erfolgte eine weitere Anforderung, weil zwischen Thuisbrunn und Hohenschwärz ein PKW gegen eine Lagerhalle gefahren war. Aus dem Motorraum stieg starker Rauch auf. Der Rettungsdienst, welcher zuerst am Unfallort war, bestätigte die Lage.
Die Flammen hatten bereits auf die Lagerhalle übergegriffen und mehrere Personen galten als vermisst.
Zuerst richteten wir einen Bereitstellungsraum und eine Verletztensammelstelle ein.
Dann legten wir eine weitere Schlauchstrecke zur Einsatzstelle und führten dort den Innenangriff durch.

Nach dem Absuchen der Lagerhalle vermissten wir immer noch weitere Personen. Wir bildeten mehrere Suchmannschaften und nahmen eine zentrale Einsatzleitung in Betrieb.
Das Areal leuchteten wir großräumig aus.
Schließlich fanden wir die Verletzten im Wald, trugen sie zur Verletztensammelstelle und kümmerten uns um deren Erstversorgung bis der Rettungsdienst eintraf.
Ein gemeinsames Essen rundete den langen Ausbildungstag ab.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen beteiligten Kräften unserer Wehr, allen weiteren Feuerwehren und bei der Johanniter-Unfall-Hilfe für die Unterstützung bedanken.

Alles lief reibungslos und mit einer sehr guten Zusammenarbeit.
Mit Vorfreude schauen wir auf weitere gemeinsame und interessante Ausbildungen. Text und Bilder: FFW Thuisbrunn

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