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Am Samstag, den 15.11.2025, führten alle Fachbereiche im Rahmen einer mehrstündigen Ausbildung den 13. Ausbildungstag durch. Beübt wurden zahlreiche, reale Einsatzübungen mit Unterstützung des Rettungsdienstes, um im Ernstfall Menschen in Not schnell und reibungslos helfen zu können.
Die jungen Atemschutzgeräteträger, die Führung und auch die erfahrenen Kräfte sollten so in mehreren Einsatzsituationen bestmöglich unter realen Bedingungen für den Ernstfall vorbereitet werden.
Die erste Übung führte zum Brand einer landwirtschaftlichen Maschine in einer Scheune im Ortskern von Hohenschwärz.
Mehrere Atemschutztrupps leiteten eine sofortige Menschenrettung ein, da sich eine unklare Anzahl an Kindern in der Scheune befand. Ein simulierter technischer Defekt der Fahrzeugpumpe des Löschgruppenfahrzeuges machte den Aufbau einer Löschwasserversorgung mit dem Gerätewagen und dem Rollcontainer TS nötig.
Nach fachmännischer Erstversorgung kam es zur Übergabe der geretteten Personen an den Rettungsdienst. Im Anschluss belüfteten wir das Gebäude.
Alle Beteiligten nahmen an einer ausführlichen Nachbesprechung teil, danach wurde sich bei Kaffee und Gebäck gestärkt.
Während der Aufräumabreiten ereilte uns eine Alarmierung durch die integrierte Leitstelle Bamberg.
Gemeldet wurde ein Verkehrsunfall bei einem ortsansässigen Betrieb in Gräfenberg. Dort lief eine unklare Flüssigkeit aus Fässern aus.
Neben der örtlichen Feuerwehr und Egloffstein mit CSA-Trägern unterstützte Thuisbrunn mit dem Rollcontainer P250 und Dekon.
Wir hatten, wie bei solchen Einsatzlagen vorgesehen, für die Bereitstellung von Sonderlöschmittel mittels P250 und Spezialwerkzeug zu sorgen. Weitere Kräfte bauten den Dekonplatz zügig auf und die Gruppe des Löschgruppenfahrzeuges nahm diesen in Betrieb. Die Einsatzleitung forderte noch den Fassgreifer an, welcher durch die Besatzung des Gerätewagens an die Einsatzstelle gebracht und vorbereitet wurde.
An dieser Stelle gilt ein besonderer Dank allen beteiligten Feuerwehren für die sehr gute und angenehme Zusammenarbeit.
Nach Aufrüsten der Einsatzbereitschaft erfolgte eine weitere Anforderung. Eine Jugendgruppe war nach einer Wanderung nicht mehr auffindbar. Man bildete mehrere Suchmannschaften, baute eine zentrale Einsatzstelle auf und nahm diese in Betrieb.
Diese leuchteten das Areal mit Scheinwerfern ab. Nach einer längeren Suche fand man die Verletzten, kümmerte sich um deren Erstversorgung und trug sie zur Verletztensammelstelle.
Ein gemeinsamer Abschlussabend mit einem Essen rundete den langen Ausbildungstag ab.
Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen beteiligten Kräften unserer Wehr und bei der Unterstützung durch die Johanniter-Unfall-Hilfe für die reibungslose und gute Zusammenarbeit bedanken. Mit Vorfreude schauen wir auf weitere gemeinsame und interessante Ausbildungen.
Text und Fotos: FFW Thuisbrunn