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Der Fünf-Seidla-Steig ist der
Brauereiwanderweg in der
südlichen Fränkischen Schweiz.
Er führt auf landschaftlich reizvollen Wegen
und Pfaden zu den fünf Privatbrauereien in den Gemeinden Gräfenberg und Weißenohe. Markiert nach den Qualitätsrichtlinien
des Deutschen Wanderverbandes bietet der Fünf-
Seidla-Steig alles, was Franken für Biergenießer und Wanderer
zu bieten hat: Wunderbare Wald- und Wiesenlandschaft im
Jura, herzhaften Biergenuss und fränkische Gaumenfreuden.
Erleben Sie den Fünf-Seidla-Steig gemütlich auf einer Strecke
von zehn Kilometern mit Einkehr in den fünf Brauereigasthöfen
– Sie können sich nach jeder Etappe von einem Rücktransfer
zum Ausgangspunkt zurückbringen lassen.
Oder wandern Sie die etwa 15 Kilometer lange Rundtour, die
Sie zum Bahnhof Gräfenberg zurückführt.
Ein Jahresprogramm,
zusammengestellt von den Brauereien und den Altstadtfreunden
Gräfenberg, runden das Wandererlebnis auf dem
Fünf-Seidla-Steig ab. Das Jahresprogramm liegt in den VGN-Stellen
und den Tourismusinformationen aus.
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[PDF]- [2 MB] |
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[PDF] - [200 KB] |
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[PDF] - [16 KB] |
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NN-Presseberich vom 08.09.2008 |
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NN- Pressebericht vom 26.09.2008 |
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NN-Bericht vom 29.09.2008 |
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NN-Bericht vom 24.04.2009 |
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NZ-Bericht vom 01.06.2009 |
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Die GPS-Wandertour können sie auch mit GoogleEarth abfliegen.
Zum öffnen der KMZ-Dateien muss auf ihrem Computer GoogleEarth installiert sein.
Installations- und Bedienungsanleitung finden sie hier |
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Bilder von der Eröffnung des 5-Seidla-Steig finden sie hier |
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Anmerkung:
Im Online-Prospekt ist die Wanderkarte aus urheberrechtlichen Gründen nicht mit abgebildet. Die Karte vom Thuisbrunner Leitenweg ist nur schematisch dargestellt.
Das Prospekt mit der Wanderkarte kann auf der VGN-Homepage kostenlos bestellt werden. |
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1) |
Thuisbrunn (Todsfeld) - Egloffstein - Trubachtalwanderweg - Pretzfeld - Ebermannstadt (an der Bahnlinie) - Heiligenstadt (auf dem alten Bahndamm) und zurück (ca. 60km) |
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2) |
Thuisbrunn - Buchwald - Kemmaten - Erlastrut - Hilpoltstein - Schossaritz - Wolfsberg - Untertrubach - Dörnhof - Thuisbrunn (ca. 30 km) |
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3) |
Brauereientour: Die Radstrecke ist 36 Kilometer lang und mit FO 7 ausgeschildert .
"Bergige Tour führt an Brauereien vorbei" weiterlesen |
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Fritsch Wanderkarte "Naturpark Fränkische Schweiz"
Blatt Süd, Maßstab 1:50.000
ADFC Radtourenkarte/n Oberfranken 1:150.000 BVA |
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Offizielle Radwanderkarte für die Fränkische Schweiz
Im Zusammenarbeit mit der Tourist-Information Fränkische Schweiz, Ebermannstadt, hat der Jürgen Fritsch Verlag eine offizielle Radkarte für die Fränkische Schweiz zum Preis von 8,60 Euro herausgegeben. Im Inhalt finden sie über 50 Tourenbeschreibungen mit Streckenbeschreibung, Wegführung, Länge der Radtour, Schwierigkeitsgrad, mögliche Anschlussstrecken, Bahnanschlüsse und Höhenprofile. Die Karte ist erhältlich bei der VGem Gräfenberg, Bürgerbüro Erdgeschoss, Kirchplatz 8, 91322 Gräfenberg. |
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Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Thuisbrunn erfolgte im Jahre 1007. Kaiser Heinrich II. verschenkte den Ort „Thuosibruno“ an den Bischofssitz Bamberg. Im Flurbereich Brennbühl fand man ein Hockergrab aus der Jungsteinzeit. Erläuterungen zu den LEITEN um Thuisbrunn: Als LEITEN werden im Fränkischen die steileren Bergabhänge bezeichnet. Diese Flächen sind zum Teil sehr steil und konnten nur als Hutungen genutzt werden. Die Leitennamen sind vermutlich zum Teil von der Lage, von der Art der Nutzung oder von dem Nutzer der Leite abgeleitet worden. In der Gemarkung gibt es viele Flurbezeichnungen mit dem Zusatz LEITE: Die Pfarrleite, die Pfarr- und Kontorsleite, Mühlleite, Heuleite, Knollleite, Steinleite, die hohe Leite, Weiße Leite, Darrleite, Schmiedleite, Sollleite, Knockleite, Hirtenleite, Pinselleite, Förstersleite, Gänsleite. Auf der Hirtenleite stand einst das Hirtenhaus für die Ortschaft Thuisbrunn. In diesem wohnte der Gemeindehirte. Im Jahre 1792 hielt der preußische Kanzleiinspektor Gottfried Köppel in einer Bestandsaufnahme über Thuisbrunn folgendes fest: „ Thüsbrunn hat 44 Feuerstellen oder Häuser, 35 Scheunen 41 Mannschaften, darunter dermaligen 2 Witwen, welche Hufen vorstehen. Unter diesen sind außer dem Königlichen Beamten, Pfarrer und Schulmeister. 1 Bierbrauer, zugleich Wirth; 1 Hirt, 2 Leinenweber nebst 1 Gesellen, 1 Mauerer, 1 Müller mit zwei Gängen, 1 Schmied, 2 Schneider, 3 Schuhmacher mit 1 Gesellen, 3 Schlächter und ein Zimmermann. Diese besitzen 461 1/3 Tagwerk Feld und nur 25 7/8 Tagwerk Wiesen, außerdem 30`/2 Tagwerk Wald. Eigentliche Wiesen und Weide gibt es gar nicht. Auch Hut und Weide sind schlecht, voller Felsen und Klippen, weshalb sie niemals ausgemessen worden sind.“ Die LEITEN um Thuisbrunn wurden in den letzten Jahren wieder entbuscht und erfüllen nun wieder ihre Aufgabe als Mager- und Trockenrasenstandort Heimat für seltene Pflanzen und Tiere zu sein. Der Leiten-Rundwanderweg beginnt am Parkplatz an der Kirche. In nördlicher Richtung an der Trafostation vorbei kommt man zur Gänsleite. Hier kann man entweder nur um den Burgberg gehen oder durch das Tal zur gegenüber liegenden Schmiedleite wandern. Der Weg führt weiter über die Seeleite zur Knockleite. Von hier aus kommt man zur Hirtenleite. Auf dem weiteren Weg kann man entweder durchs Eschental oder über das Büttnerloch zur Pinselleite gelangen. Von dort ist bereits der Parkplatz wieder in Sichtweite. Der Kirchturm ist immer Orientierungspunkt. Wanderzeit ca. 1 Stunde: Meereshöhe: 425 – 465 m.
Die bei uns als „Leiten“ bekannten Trockenhänge an den Talflanken des Jura sind sowohl aus kulturhistorischer als aus der Sicht des Naturschutzes besonders wertvolle und erhaltenswerte Bestandteile der Landschaft. Sie geben unserer Heimat ein unverwechselbares Gesicht. Auf der „Leiten“ haben sich durch die historische Nutzung wertvolle Lebensräume für spezielle Tier- und Pflanzenarten entwickelt, die allgemein als „Kalkmagerrasen“ bezeichnet werden.
Kalkmagerrasen sind Wiesen und Weiden auf ungedüngten, basenreichen, sehr trockenen Standorten, die infolge ihrer ausgeprägten Nährstoffarmut nur eine geringe Produktivität besitzen. Die wichtigsten traditionellen Bewirtschaftungsformen der Kalkmagerrasen stellen daher in der Vergangenheit die Beweidung mit Haustieren (hauptsächlich Schafe, daneben auch Rinder und Ziegen) und die einschürige Mahd dar. Heute sind diese Flächen für die moderne Landwirtschaft uninteressant. In Bayern sind diese „ökologischen Schatzinseln“ seit 1920 um 90 Prozent zurückgegangen. Die traurige Flächenbilanz in Verbindung mit ihrem Artenreichtum und ihrem ästhetischen, oft landschaftsprägenden Wert beschert den Kalkmagerrasen heute sowohl seitens des behördlichen als auch des privaten Naturschutzes eine große Aufmerksamkeit. Aus der Entstehungsgeschichte der Kalkmagerrasen ergibt sich zwingend ihre Pflegeabhängigkeit. Ihre Erhaltung erfordert zumeist mehr oder weniger aufwendige Pflegemaßnahmen, die auf einen festgelegten Schutzzweck ausgerichtet sein müssen. Um die Flächen zu erhalten, sind öffentliche Gelder (z.B. aus dem Bayerischen Vertragsnaturschutzprogramm) als auch engagierte Landwirte erforderlich, die bereit sind, die nötigen Pflegearbeiten auf den meist hängigen, stark besonnten Leiten durchzuführen. Den Wanderern entlockt der Anblick der blütenreichen Magerrasen oftmals ein staunendes Bewundern. Der moderne (Stadt-) Mensch macht sich heute jedoch wenig Gedanken, wie diese bunten Wiesen erhalten werden können. Ein Wanderweg wie der „Thuisbrunner Leitenweg“ ist daher ein wichtiger Beitrag, um das Verständnis für die Bemühungen zum Erhalt dieser Biotope in der Bevölkerung zu wecken.
Denn nur was man kennt und schätzt, will man auch erhalten!! |